Der Seeadler und der empörte Rabe

Manchmal kommen Tiere an Orten vor, wo man sie nicht erwarten würde. Hier ist es ein Seeadler, der inmitten eines Kiefernforstes im Hohen Fläming einem Raben sein Stück Aas abnimmt. Der Rabe? Der ist sichtlich darüber empört! „Das ist mein Fleisch!“, krächzt er. Der Seeadler sieht aus als wäre er sehr entspannt. Er lässt den Raben noch einen Haps naschen und nimmt dann den ganzen Brocken in seinen rechten Fang. „So mein kleiner Herr Rabe, entschuldige bitte, aber ich muß jetzt wirklich los. Du weißt ja, Zeit ist kostbar“.
Dieser Seeadler ist mindestens sieben Jahre alt, denn sein Stoß ist bereits vollkommen weiß, der Schnabel komplett gelb und Kopf und Rücken sehr hell. Schön, wie er da so fortfliegt.

Wilde Schweine

Wenn ich diesen Clip anschaue, denke ich: „Rotte? Nein … Herde!“ Ja, irgendwie galoppieren sie wie eine Herde wilder Mustangs durch den Wald. Die große schwarze Bache, die mit dem zweiten Trupp kommt, sieht von weitem anfangs aus wie ein rasender Schwarzbär. Wundervolle Tiere, die Wildschweine.

Bei den Wildschweinen führt die erfahrenste und stärkste aller Mütter ihre große Familie durch das Leben. Das ist die Leitbache. Alle Bachen können tragend werden. Eine Bache kann bis maximal acht Frischlinge versorgen. Die Keiler sind nur solange bei der Rotte, wie die Paarungszeit (Rauschzeit) andauert. In der Regel wird nur ein Keiler seine Erbinformationen weitergeben. Welcher? Das wird im Kampf entschieden.

Termine

KursvonbisAnmeldung
Pflanzenwissen - Heilung, Nahrung, Farben und Fasern aus der Natur19.04.2019 16.00 Uhr21.04.2019 16.00 Uhranmelden
Medizinwanderung26.04.2019 16.00 Uhr28.04.2019 16.00 Uhranmelden
Die Sprache der Vögel26.04.2019 16.00 Uhr28.04.2019 16.00 Uhranmelden
Wildkräuterwanderung04.05.2019 16.00 Uhr04.05.2019 16.00 Uhranmelden
Einjährige Weiterbildung Wildnispädagogik13.03.2020 16.00 Uhr28.03.2021 16.00 Uhranmelden

2017/2018 Einjährige Wildnispädagogik

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2016/2017 Einjährige Wildnispädagogik

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2014/2015 Einjährige Wildnispädagogik

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2012/2013 Einjährige Wildnispädagogik

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Mäusebussard im Wildnis-Freibad

Wir Menschen haben uns Kläranlagen gebaut und bekommen in unseren Städten in Deutschland sauberes, trinkbares Wasser aus dem Wasserhahn. Die Tiere nutzen seit Anbeginn ihrer Existenz die Wasserquellen, die sie draußen vorfinden. Es gibt nicht mehr allzu viele offene Gewässer, die verschont geblieben sind von Dieselrückständen, Motorenöl (Motorboote und Frachtschiffe), Fäkalien, Nitraten, Phosphaten, Insektiziden, Herbiziden, Abfällen, Plastikmüll etc., aber es gibt sie noch. Sie befinden sich zumeist in den Bergen oder versteckt in den Wäldern des Flachlandes in der Umgebung von Quellgebieten. Schön, dass dieser Mäusebussard in sauberem Wasser baden and davon trinken kann.

2011-05-05 Wilder Tag Potsdam

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2011-08-23 Teamtag AWO

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